We bake a city

Das Essen soll zuerst das Auge erfreuen und dann den Magen.

– Johann Wolfgang von Goethe

Wie bringt man Kindern die Stadt näher? Wie gestaltet man den Unterricht spannend, abwechslungsreich und mit Spassfaktor? Wie lernen Kinder möglichst vielseitig neue Dinge kennen? Mit “We bake a city” lernen Kinder die Stadt neu kennen. Das Konzept ist vordergründig für Schulen im Kunst- und Sachunterricht geeignet. Das Konzept könnte aber auch im privaten Rahmen angewendet werden. “We bake a city” besteht aus Ausstechförmchen mit den Formen der bekanntesten Gebäuden der Stadt, Backset und einem pädagogischen Führer.

So funktioniert es: Mit der Schulklasse wird ein Halbtagesausflug in die entsprechende Stadt gemacht. Gemeinsam mit dem Pädagogen und dem Leitheft wird die Stadt spielerisch entdeckt. Man geht zu den Punkten die im Heft stehen, analysiert die Gebäude, stellt Alleinstellungsmerkmale heraus und hört sich spannende Geschichten an. Die Kinder können in ihren Heften wichtige Informationen skizzieren. In der Schule wird in der Lernküche weitergearbeitet. Nach der Analyse des Ausfluges bekommt jedes Kind sein Backset.

Der Pädagoge stellt die Zutaten ( Salzteig, Mürbeteig, Lebensmittelfarben, Streusel, etc.)  zur Verfügung. Die Kinder können nun ihre Erfahrungen sammeln. Sie kneten, rollen und stechen den Teig mit den Förmchen aus. Bei der Gestaltung kann der Pädagoge die Kinder leiten. Zum Beispiel durch die Wiedergabe der wichtigsten Merkmale oder indem die Kinder ihre eigenen Fassaden nach ihren Wünschen gestalten. So können einerseits stark schematisierten Plätzchenhäuser entstehen oder Traumhäuser. Zur Präsentation kann die Backunterlage genutzt werden. Dort werden die fertigen Häuser auf den vereinfachten Stadtplan an ihre originalen Standorte gelegt. Zum Abschluss können Fotos von den Objekten mit den Kindern entstehen.